PRO LÄNGHOLZ
Aktuelles
Die Ergebnisse der Umfrage zur Nutzung des Längholz-Waldes liegen vor.
Die Ergebnisse der Umfrage zur Nutzung des Längholz-Waldes sind verfügbar.
Die Teilnahme an dieser Umfrage war nur zwischen dem 20. April 2026 und dem 11. Mai 2026 möglich. Unsere Anträge auf Verlängerung der Teilnahmezeit an der Umfrage blieben erfolglos.
Die Kommunikation der Behörden über die Existenz dieser Umfrage war leider sehr begrenzt. Einige Blätter im Format A4 und A5 wurden an einigen Stellen im Wald angebracht. Einige Plakate wurden schnell abgerissen und nicht ersetzt. Die Mehrheit der Personen, denen wir im Wald am Ende der ersten Woche der Umfrage begegnet sind, hatte die Schilder nicht gesehen und wusste nichts von der Umfrage.
Mehrere Strukturen, die die Information durch gezielte Zusendung hätten erhalten sollen, waren nicht informiert worden. Der Mösliverein hat keine offizielle Einladung zur Teilnahme an der Umfrage erhalten, und viele Lehrer, denen wir im Wald mit ihrer Klasse begegneten, waren nicht informiert worden und hatten die Informationsschilder nicht gesehen.
Die eindeutige Feststellung eines Mangels an Information der Bevölkerung über die Existenz dieser Umfrage erforderte große Kommunikationsanstrengungen unsererseits (Erstellung eines neuen QR-Codes, regelmäßiges Anbringen neuer Plakate in der Stadt und im Wald, Information der Menschen im Wald, Haustür-zu-Haustür-Aktionen, Kommunikation in den Netzwerken usw.). Die Frist war kurz und unsere Mittel begrenzt. Wir danken herzlich allen Personen, die dazu beigetragen haben, die Information weiterzuverbreiten.
946 Personen haben an der Umfrage teilgenommen.
Die Ergebnisse zeigen, dass «die Mehrheit der Personen, die den Längholz-Wald frequentieren und an der Umfrage teilgenommen haben, ihn vor allem als Ort der Entspannung und Naturerfahrung betrachten». Dies bestätigt die bereits mehrfach geäusserte Forderung, dass die soziale Funktion dieses Stadtrandwaldes Vorrang vor der Holzproduktionsfunktion haben sollte. Wir hoffen, dass der in Ausarbeitung befindliche Besucherlenkungsplan dies berücksichtigt und die Holzschlagbewirtschaftung (die gemäss dem ursprünglichen Entwurf nicht behandelt werden sollte) in sein Programm aufnimmt.
Hier finden Sie die gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Biel, der Einwohnergemeinde Brügg und des Kantons Bern auf Französisch und auf Deutsch.
Für die Details kann der Bericht hier eingesehen werden:
- Auf Französisch: Rapport relatif au sondage mené auprès des personnes fréquentant la forêt
- Auf Deutsch: Bericht zur Befragung der Waldbesuchenden
Unser Wald ist ein lebender Organismus von äußerst komplexer Struktur, an dessen Gleichgewicht Tiere, Pflanzen, Pilze und Bakterien beteiligt sind. Er ist wertvoller als ein Erdölvorkommen oder eine Goldmine, denn er erneuert sich ständig.
KANTON NEUENBURG
WALDBAULICHE GRUNDSÄTZE, AUSGABE 2016
